Die Pfarrkirche zum heiligen Nikolaus

pfarrkirchezumhlnikolausIm Jahre 1334 wurde in einer Urkunde der Pfarre Taisten zum ersten Mal ein Kirchlein das dem heiligen Nikolaus geweiht war, erwähnt. Georg Balthasar, aus dem Hause der Grafen von Welsperg, erbaute im Jahre 1470 an der selben Stelle ein Kirchlein mit zwei Altären, das am 15. Juli 1472 durch den Weihbischof Albertinus von Brixen geweiht wurde. Aus dieser Zeit stammen noch der Spitzturm mit Sockel und die spitzbogigen Schallfenster.

1830 wurde die Kirche erweitert und restauriert. Die heutige Kirche (rechts im Bild) wurde in den Jahren von 1878/79 nach den Plänen von Josef von Stadl und vom Baumeister Kaspar Ofer aus Bruneck neu erbaut und neugotisch ausgestattet. Am 5. Oktober 1881 wurde sie durch den Fürstbischof von Brixen, Johannes v. Leiß, zu Ehren des hl. Nikolaus geweiht. Im Jahre 1907 erfolgte die Ausmalung der Kirche durch Johannes Matthias Peskoller in solider Freskotechnik. Unter Pfarrer Mittich Andreas und nach den Plänen des Architekten Erich Pattis wurde die Kirche um ein Joch verlängert, wobei auch die neugotische Dekorationsmalerei übermalt wurde. Diese Fresken wurden 1996, im Zuge einer Gesamtrenovierung der Kirche, neu freigelegt und strahlen seitdem im neuen Glanze.

 

Der Hauptaltar und die Zwei Seitenaltäre sind neugotische Nischenaufbauten mit Reliefs und Statuen aus dem Jahre 1879. Im Chorgewölbe sind die vier Kirchenväter (hl. Ambrosius, hl. Hieronymus, hl. Gregor und hl. Augustinus) abgebildet. In den Rippen über dem Hauptaltar sehen wir Christus mit dem Hauptmann von Kapharnaum.

christusimtriumphbogenIm spitzbogigen Felde am Triumphbogen ist Christus thronend mit Maria und dem Kirchenpatron St. Nikolaus dargestellt (im linken Bild). Engelchöre umrahmen das majestätische Bild. Im Gewölbe des Langhauses können wir typische Darstellungen der 12 Apostel bewundern. Erwähnenswert sind auch die Herz-Jesu-Statue und die Muttergottesstatue, die in der Mittelnische des Hauptaltars aufgestellt werden, sowie das Vortragekreuz, die allesamt von der hand des Künstlers Hintner Michael stammen. Besondere Beachtung verdient das spätromanische Viernagelkreuz, das vermutlich aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammt und bis zum Jahr 1983 in der Kapelle "Maria Hilf" - Durnwald aufbewahrt wurde.

kommende Veranstaltungen ...

letzte Fotogalerien

HINWEIS: Diese Webseite nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben ohne die Cookie-Einstellungen in Ihrem Browser zu ändern, stimmen Sie zu unsere Cookies zu verwenden. Erfahren Sie mehr ....

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.