Kapellen und Bildstöcke

Neben der Pfarrkikirchleinstflorianrche zum Hl. Nikolaus als Mittelpunkt des religiösen Lebens besitzt Pichl in den verschiedenen Weilern jedoch auch eine große Anzahl an Kapellen sowie Bildstöckchen:

Die Herz-Jesu-Kapelle in der Wiese in Innerpichl wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Nach einem Brand im Jahre 1925 erfolgte der Wiederaufbau im Jahre 1927. Im Innenraum sind unter anderem Malereien aus der Werkstatt des "Herrgottschnitzers" Tschurtschenthaler, vulgo"Kramer" aus Sexten zu bewundern. Ebenfalls ist in der Kapelle eine Gedenktafel mit Lebenslauf für den Bildhauer Michael Hintner aus Gsies (1842 - 1900) angebracht. 

Das Kirchlein St. Florian zu Unterplanken (links im Bild) galt als sogenannte "Gelöbniskapelle gegen Unwetter". Der Kirchenpatron ist dabei nur als Hinterglasmalerei im Kirchenfenster zu sehen. Der besonders interessante Flügelaltar wurde im Jahre 1594 vom damaligen Propst Peter Rist aus Innichen gestiftet. Der akademische Maler Joh. Matthias Peskoller malte 1912 im Tonnengewölbe den hl. Andreas und Nikolaus.

Die Lourdeskapelle im Weiler Henzing wurde 1908 durch Bemühungen des Altlehrers Florian Seiwald (Oberbachmair) und seines Sohnes Josef gebaut. Am 8. September 1908 wurde sie "benediziert". Der Altar aus Tuffstein stammt vom Sextner Fischleintal.

Die Kapelle beim Untersinnerhof wurde vermutlich im Jahre 1705 neu erbaut - man vermutet aber, dass im alten Bauernhof bereits früher eine solche Kapelle bestand. 1894 erlaubt die Brixner Kurie das Aushängen der 14 Kreuzwegstationen. Patron der Kapelle ist der Hl. Antonius, der Einsiedler und Viehpatron.keilerkirchl

Der erste Bau der Kapelle Maria Hilf im Weiler Durnwald (s´Keiler Kirchl) (rechts im Bild) geht in die Romanik zurück; aus dieser Epoche stammt wohl auch das äußerst wertvolle romanische Viernagelkreuz mit fast faltenlosem Lendentuch, das man aus Sicherheitsgründen aus dem Kirchlein entfernte. Seither hängt es an der südlichen Seitenwand der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pichl. Am 5. August, Maria Schnee wird im Kirchlein alljährlich das Patroziniumsfest gefeiert.

Die Jahreszahl 1693 am Tabernakel lässt darauf schließen, dass die Kapelle in Schindelholz zu dieser Zeit benediziert wurde. Die Patrone der Kapelle sind Sylvester und Gregorius. Kirchenfest wird am 15. August, Hoch-Unser-Frauentag, gefeiert.

bildstoecklinternetDas "Greiter Stöckl" ist auf die letzte große Pest in Tirol (1634 - 1636) zurückzuführen. Ursprünglich stand unweit vom Stöckl der Greiterhof, der jedoch abgebrannt ist. Am Greiter Stöckl wurde früher bei Prozessionen immer das 3. Evangelium gelesen. Heute schmückt ein Muttergottesbild (13. Station), renoviert von Pater Konrad Walder, einem gebürtigen Welsberger, den Innenraum.

Links im Bild eines der fast unzähligen "Marter - Stöckchen", die im ganzen Dorf, besonders in der Nähe von Bauernhäusern und Bächen, zu finden sind.

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