Pichl ist das erste von drei Dörfern im Gsieser Tal (Pichl, St. Martin, St. Magdalena), einem 17 km langen, bei Welsberg gegen Norden hin abzweigenden Seitental des Pustertales.
Das auf 1.260 m Meereshöhe (Pfarrkirche) gelegen Dorf war noch bis vor wenigen Jahrzehnten eine typische Streusiedlung mit bäuerlichem Charakter. Mehrere Weiler und einige Einzelhöfe umschließen die breite Talsohle. Erst durch die Bauzonen südwestlich vom Kirchbereich entstand und entsteht so etwas wie eine geschlossene Siedlung. Begrenzt wird der Dauersiedlungsraum durch ausgedehnte Wälder, an die sich im Bereich der Waldgrenze die Almen und darüber die unvergletscherten Gebirgskämme anschließen. Der aufgelockerte Siedlungscharakter verleiht dem Dorf einen milden Charakter und auch die wenig schroffen, bis zum Gipfel begrünten Gebirgserhebungen wirken beruhigend und sanft.

