2008 60 Jahr- Jubiläum VSM - 50 Jahr- Jubiläum SSB mit Aufführung des "Tiroler Zapfenstreich"

Festakt 60- Jahr- Jubiläum des VSM am 20. September 2008

2008_Festakt_BrixenDas Klarinetten- Quartett der Schützenkapelle Pichl umrahmte beim 60- Jahr- Jubiläum des VSM in Brixen am 20. September 2008 den Festakt. Unseren vier Musikanten, Hintner Klemens, Seiwald Arthur, Hintner Michael und Seiwald Hartmann wird dieser besondere Auftritt sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.


Kundgebung "Gegen Faschismus - Für Tirol"

2008_KundgebungBOZEN - Einen Massenansturm erlebte die Großkundgebung am 08. November mit anschließendem Protestmarsch des Südtiroler Schützenbundes. Fast 4.000 Schützen und Zivilisten waren bei der größten Protestkundgebung, die der Südtiroler Schützenbund bisher organisiert hat, mit dabei. Demonstriert wurde gegen Faschismus und für Tirol. Gefordert wurde dabei die Schleifung aller faschistischen Relikte in Südtirol und die Wiedervereinigung Tirols.

Die Schützenkapelle Pichl beteiligte sich mit den aktiven Musikanten Seiwald David, Hintner Josef, Stoll Thomas, Hintner Georg, Hintner Michael, Schwingshackl Klemens und Rauter Daniel an dieser Aktion.

2008_Kundgebung_2Der Bozner Waltherplatz konnte die große Menschenmenge kaum fassen. Aus allen Teilen des südlichen Tirol waren Schützen und deren Sympathisanten gekommen, um an der Großkundgebung teilzunehmen. Unterstützt wurden sie auch durch Abordnungen von Schützen aus dem nördlichen Tirol und Welschtirol. Die Landesregierung war durch Landesrätin Sabina Kasslatter Mur vertreten. Aber auch mehrere Landtagsabgeordnete sowie fast alle deutschen Gemeinderäte von Bozen waren anwesend. Eröffnet wurde die Kundgebung durch Paul Bacher: "Italien hat sich als einziges EU-Land 65 Jahre nach dem Sturz des Regimes von Benito Mussolini noch nie vom Faschismus distanziert und sich nie für die Verbrechen dieses Regimes bei uns Tirolern entschuldigt", so der Landeskommandant. Die Bezirksmajore verlangten in ihren Reden die Entfernung des Sieges- und des Mussolinidenkmals in Bozen, der Beinhäuser an den Grenzen, des Alpinidenkmals in Bruneck und aller faschistischen Orts- und Straßennamen. Anschließend marschierte der Protestzug unter Trommelwirbel und mit Fackeln gegen die faschistischen Relikte. In der Altstadt applaudierten auf der gesamten Strecke des Protestzuges hunderte deutsche Südtiroler, aber auch viele Italiener. Dies änderte sich jedoch nach der Talferbrücke beim Siegesdenkmal. An die 500 Neofaschisten und Nationalisten empfingen die Demonstranten mit Faschistengruß und störten den Protestzug durch wüste Beschimpfungen, Schmähgesänge, Hasstiraden und Feuerwerkskörper. Erkennungszeichen war die Trikolore in der Hand. Einige Neofaschisten schafften es trotz massiver Polizeipräsenz bis an die Schützen vorzudringen, diese anzuspucken, zu bedrohen und anzuschreien. Mit Worten wie "Crucchi di merda" (Scheiß Deutsche), "Tirolesi bastardi" (Tiroler Bastarde), "figli die putana" (Hurensöhne) usw. beleidigten sie die Demonstranten. Ohne sich einschüchtern zu lassen marschierte man weiter Richtung Mussolinidenkmal, wo der Duce hoch zu Ross mit einem Lichteffekt durchkreuzt wurde. Bundesgeschäftsführer Elmar Thaler erinnerte, dass man sich bei der deutschen Wiedervereinigung auch nicht mit einer Währungseinheit und dem symbolischen Fall der Mauer zufrieden gegeben habe, sondern man habe die Wiedervereinigung in allen Bereichen vollzogen. Außerdem betonte er, dass der Südtiroler Schützenbund gegen Faschismus und gegen Nationalsozialismus sei. Als Höhepunkt wurde das Manifest "Gegen Faschismus - Für Tirol" durch eine Marketenderin und einen Schützen der Schützenjugend verlesen. Trotz Hassgesängen und beleidigenden Zwischenrufen der Neofaschisten wurde die sofortige Schleifung aller Denkmäler, die Intoleranz, die faschistische Herrschaft verherrlichen, gefordert. Auch wurde betont, dass die Autonomie nur eine Zwischenlösung sei. Die politische Wiedervereinigung Tirols, welche sich die Südtiroler und Österreichischen Parteien 1919 als Ziel gesetzt haben, müsse erreicht werden.

Mit dem Absingen der Landeshymne endete die friedliche Kundgebung. Kein einziger Demonstrant ließ sich auf die beleidigenden Provokationen der Neofaschisten ein.

60. Gründungstag Verband Südtiroler Musikkapellen am Donnerstag, 28. August

2008_VSM_LogoDer Verband Südtiroler Musikkapellen begeht heuer seinen 60. Geburtstag. Die Gründungsväter fassten damals den Entschluss, die Musikkapellen des Landes in einen Verband zu vereinen um die Aus- und Weiterbildung der Musikanten, Kapellmeister, Jugendleiter und Führungskräften aufzubauen. Weiters steht der Verband den Mitgliedskapellen als Dienstleister zur Verfügung.

Zum Verband gehören inzwischen 211 Musikkapellen mit ca. 9.500 Musikanten/Innen mit durchschnittlich 45 Musikanten/Innen pro Kapelle. Die Jugend strömt in unsere Kapellen, knapp 60% beträgt ihr Anteil. Das Niveau der einzelnen Vereine hat sich durch die fachgerechte Ausbildung in den Musikschulen kontinuierlich verbessert.

Zu diesem Jubiläum werden am 28. August alle 211 Musikkapellen bei verschiedenen Veranstaltungen in den Dörfern und Städten des Landes diesem Gründungstag gedenken.

Die Schützenkapelle Pichl wird am 28. August unter dem Motto

„Die Musikkapelle kommt zur Bevölkerung"

ab 19 Uhr ein Stehkonzert in der Zone Greit spielen und anschließend von Außerpichl nach Unterplanken marschieren. Bei der Feuerwehr-halle wird dieser Gedenktag mit schöner Marschmusik beendet.

Es möge den Musikkapellen weiterhin gelingen daß die Musikanten Freude beim musizieren erleben und diese Freude den Zuhörern weitergeben können.

50. Gründungsjubiläum des SSB - Tiroler Zapfenstreich

2008_Zapfenstreich_1Die Schützenkapelle Pichl spielte am Samstag, 26. April 2008 zum 50. Gründungs-Jubiläum des Südtiroler Schützenbundes am Bozner Walterplatz die „Festmusik der Schützen" (Tiroler Zapfenstreich). Der Tiroler Zapfenstreich wurde nach einer Idee von Dr. Richard Piok von Florian Pedaring komponiert. Die „Festmusik der Schützen" beschreibt musikalisch ein großes Tiroler Schützenfest.
2008_Zapfenstreich_2Der Tradition der Tiroler Schützen verpflichtend werden ausschließlich Tiroler Lieder und Weisen verwendet. Die enge Verbundenheit des Schützentums zum Glauben, wird in dieser Festmusik besonders deutlich dokumentiert und zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Werk. Zitate des Herz-Jesu-Bundesliedes „Auf zum Schwur, Tiroler Land" und das Trompetensignal „Gebet" kommen im Laufe der Komposition immer wieder in den verschiedenen Teilen vor.

Folgenden Ablauf enthält der Tiroler Zapfenstreich „Festmusik der Schützen"

  1. Trompentensignale: Tagwache-Vergatterung
  2. Fanfare „Auf zum Schwur"
  3. Sterzinger Schwegelmärsche Nr. 1 und 2
  4. Marsch fürs Bürgerliche Schützenkorps von Joh. Baptist Gänsbacher (1819)
  5. Generalmarsch von Gustav Mahr zur Frontabschreitung – Marsch zur Feldmesse – Signal „Zum Gebet"
  6. Feldmesse – Kyrie und Kommunionweise aus der Herz Jesu-Messe von Florian Pedaring –
    als Segenslied „Auf zum Schwur, Tiroler Land", Herz Jesu-Bundeslied von Ignaz Mitterer
  7. Totengedenken – Trauermarsch „Ach Himmel, es ist verspielt" – Kommandos und Salve
  8. Der gute Kamerad – Signal „Abblasen" es folgt ein Tiroler Marsch
  9. Marsch zum Schießstand – Alter Tiroler Pfeifenmarsch
  10. Am Schießstand – Trefferbekanntgabe mit Schwegeln und Trommeln (Einser-, Zweier-, Dreier-, Vierer-, Zentrumsschuss und Schluss des Schießens)
  11. Fröhliches Beisammensein der Schützen – Grüen an der Schützenfah'n, altes Südtiroler Schützenlied gespielt von den Weisenbläsern
  12. Abschluss des FesttagesSchlussmusik – Innerhalb von 18 Takten erklingen Zitate aus mehreren Tiroler Liedern und der Europahymne
  13. Tiroler Landeshymne
  14. Zum Einzug der Fahne Tiroler Fackeltanz – Signale „Abblasen und Abschlagen"

Frühjahrskonzert 2008 mit Ehrung verdienter Mitglieder

2008_Ehrungen_FruehjahrskonzertMit dem Marsch „Erzherzog-Albrecht Defiliermarsch" des Komponisten Hermann Josef Schneider haben die Musikanten/Innen der Schützenkapelle Pichl das Publikum am Samstag, 12. April 2008 im Vereinssaal von Pichl begrüßt. Kapellmeister Thomas Schwingshackl hat das Programm in zwei Teile geteilt. Während im ersten Teil traditionelle Blasmusik zu hören war erklangen im zweiten Teil Musik der heutigen Zeit.

Bereits beim ersten Stück „Kalif von Bagdad" von Francois-Adrien Boieldien, einer traditionellen Ouvertüre wurde das Holzregister besonders gefordert. Die Sinfonische Dichtung „Ewige Tauern" von Gottfried Plohovich beschreibt das Leben in der Bergwelt. Vom Aufstieg auf den Gipfel, Sonnenschein und Umwettern. Ein Stück mit ungewöhnlichen Akkorden und sehr schwierig in der Ausführung. Als letztes Stück vor der Pause erklang die unterhaltsame Ouverture „Les Savojarden" von Jacques Offenbach.

Für 40jährige Mitgliedschaft bei der Schützenkapelle Pichl wurde der langjährige Obmann Alois Kargruber, Alois Weber (Lanjähriges Ausschussmitglied, Trompeter in Pichl und Flügelhornist in Welsberg) und der Kapellmeister Thomas Schwingshackl geehrt. Alle drei Musikanten die in dieser Zeit sehr viel zum Fortbestand und Aufbau der Schützenkapelle Pichl beigetragen haben.

Für die Jungmusikanten Andreas Schwingshackl (Saxophon) und Felix Schwingshackl (Posaune) war das Frühjahrskonzert ein besonderes Erlebnis, war es doch ihr erstes Konzert in den Reihen der Musikkapelle.

Mit dem Stück „Russian Dance Suite" begann Kapellmeister Thomas Schwingshackl den zweiten Konertteil. Das Stück beschreibt vor allem im zweiten Teil Eindrucksvoll die Seele Weißrusslands. Besonders in Szene setzten konnten sich die Blechbläser und Schlagzeuger bein Stück „Rise of the Firebird" von Steven Reineke. Nach Musik von Philip Sparke (A Klezmer Karnival) beendete die Schützenkapelle mit unterhaltsamer Musik von James Swearingen (All Gory Told) das Frühjahrskonzert 2008. Durch den Abend führte Ester Stoll.

6. Landeswertungsspiel "Musik in kleinen Gruppen"

Schützenkapelle Pichl stellte sich den Juroren beim 6. Landeswettbewerb "Musik in kleinen Gruppen".

Das Holzbläser-Quintett und das Blechbläser-Quartett der Schützenkapelle Pichl stellten sich nach einer intensiven Probenarbeit am 23. Februar 2008 in Neustift den Juroren. Das Blechbläser-Quartett setzte sich aus Markus Gietl (Trompete), Simon Taschler (Trompete), Magdalena Schwingshackl (Horn) und Patrick Ampferthaler (Posaune) zusammen und wurde von Burkhard Ploner vorbereitet.

Das Holzbläser-Quintett spielte in der Besetzung Seiwald David (Flöte), Klemens Hintner (Klarinette), Arthur Seiwald (Klarinette), Michael Hintner (Klarinette) und Hartmann Seiwald (Bassklarinette). Vorbereitet wurde das Holzbläser-Quintett von Christoph Schwarzenberger aus Nordtirol, dem Leiter der Gruppe Working-Clarinets. Beide Gruppen hatten ein Programm aus drei unterschiedlichen Stilepochen und unterschiedlichen Tempi vorbereitet. Es mußte ein Programm vorgetragen werden, welches einer Spieldauer von 14 bis 16 Minuten entsprach.

Die Wertungsrichter waren von der Programmwahl und der sehr guten Vorbereitung und Darbietung beider Gruppen sehr angetan. Die Darbietung des Blechbläser-Quartetts honorierten die Wertungsrichter mit 85,67 von 100 möglichen Punkten. Die Juroren Josef Feichter aus Bruneck, Helmuth Schmidt aus Nordtirol und Gottfried Veit haben den Vortrag des Holzbläser-Quintetts mit 90 von 100 Punkten gewertet. Nach dem Vortrag unseres Programmes konnten wir in einem Gespräch mit einem Wertungsrichter nützliche Hinweise erhalten.

Die Schützenkapelle war als einzige Kapelle mit zwei Gruppen vertreten und hat beim 6 Landeswettbewerb bereits zum siebten mal mit einer Gruppe teilgenommen.

Die Intensive Arbeit beider Gruppen an dieser Musik-Literatur wird sich in musikalischer Hinsicht positiv auf die Schützenkapelle Pichl auswirken.

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